Güllerechner

Rechenbeispiel für Landwirte

Getauscht wird Nährstoff gegen Nährstoff, nicht Kubikmeter gegen Kubikmeter.

Wer Gülle oder Mist an eine Biogasanlage gibt, bekommt Gärrest als Dünger zurück. Fair ist der Tausch, wenn dieselbe Menge Stickstoff, Phosphat oder Kali zurückkommt. Der Rechner zeigt, wie viel Gärrest das bei Ihrem Wirtschaftsdünger ist.

Was geben Sie ab?
m³
Getauscht wird nach
Gärrest-Werte anpassen

Voreinstellung: Biogasgärrest flüssig, 7,5 % TM (LfL-Code 61). Mit der Analyse Ihrer Anlage wird es genauer.

Ihr Ergebnis

Volumenvergleich
Ihre Anlieferung Gärrest Wasser

NährstoffAbgegebenZurückDifferenz

Das Prinzip

Was in der Biogasanlage mit Ihren Nährstoffen passiert

Die Nährstoffe bleiben erhalten

Im Fermenter wird der Kohlenstoff zu Methan und CO₂. Stickstoff, Phosphat und Kali gehen dabei kaum verloren. Sie landen fast vollständig im Gärrest.

Gärrest ist konzentrierter als Gülle

Ein Kubikmeter flüssiger Gärrest enthält im Mittel 6,0 kg Stickstoff. Milchviehgülle bringt je nach Trockenmasse 3,1 bis 4,1 kg. Für dieselbe Nährstoffmenge reicht deshalb weniger Volumen.

Mist ist konzentrierter als Gärrest

Bei Festmist mit viel Trockenmasse ist es umgekehrt. Eine Tonne Putenmist enthält so viel Stickstoff wie gut drei Kubikmeter Gärrest.

Wasser ändert die Fracht nicht

Wird der Gärrest auf das angelieferte Volumen aufgefüllt, bleibt die Nährstoffmenge gleich. Es kommt mehr Flüssigkeit zurück, aber nicht mehr Dünger. Für die Stoffstrombilanz zählt die Fracht in Kilogramm.

Energie

Warum Mist mehr wert ist als Gülle

Biogas entsteht aus der organischen Trockenmasse. Je mehr davon in einer Tonne steckt, desto mehr Gas kann die Anlage daraus erzeugen. Energiereiche Einsatzstoffe erhalten deshalb in der Regel auch eine höhere Vergütung.

Trockenmasse je Tonne bzw. Kubikmeter

Rinder- und Schweinegülle bestehen zu über 90 % aus Wasser. Die Vergütung richtet sich nach Qualität und Menge und wird individuell vereinbart.